Chronik

Entwicklung der Abwasserentsorgung in der Landeshauptstadt Schwerin


1885

Die Stadt stimmt einem Entwurf des Stadtbaumeisters Stubben (Köln) für eine Kanalisation zu

1890
Bau des ersten Wasserwerkes in Schwerin - Neumühle. Parallel werden die ersten Rohre für eine Kanalisation in Schwerin verlegt. Die ersten 871 Grundstücke werden angeschlossen.

1908
Bau der Kläranlage Hintenhof (heute Bornhövedstraße) mit einer Kapazität von 216 m³/h

Bau Abwasserpumpwerk, Copyright: SAE Schwerin 1927
Fertigstellung des ersten Abwasserpumpwerkes am Schweriner See (Franzosenweg). Bis dahin sorgte allein das freie Gefälle für den Abfluss in die Kanalisation.

1929
Errichtung der Abwasserpumpwerke Knaudtstraße und Jägerweg

1931-1936
Inbetriebnahme von mechanischen Kleinkläranlagen in Zippendorf, auf dem Dwang und in der Möwenburgstraße. Diese Anlagen sind heute nicht mehr in Betrieb.

1945
Wahrnehmung der Abwasserentsorgung durch die Stadtwerke Schwerin

1952
Bildung des VEB (K) Wasserwirtschaft Schwerin

1958
Rekonstruktion und Erweiterung der Kläranlage Bornhövedstraße auf eine Ausbaugröße von 1.070 m³/h

1964
Gründung des VEB Wasserversorgung- und Abwasserbehandlung (WAB) auf Bezirksebene, Eingliederung der Wasserwirtschaft Schwerin

1970
Die Kläranlage Bornhövedstraße wird auf eine Kapazität von 2.120 m³/h erweitert

1972
In diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten an der Kläranlage Schwerin-Süd als mechanische Abwasservorbehandlung für 20.000 m³/d mit großräumiger Abwasserverregnung

1974
Probebetrieb Großkläranlage Schwerin, Copyright: SAE Schwerin Die erste Ausbaustufe der Kläranlage Schwerin-Süd wird in Betrieb genommen. In den Folgejahren wird mit dem Anstieg des Abwasseranfalls eine Kapazitätserweiterung auch in Schwerin-Süd dringend erforderlich.
Die Bauarbeiten hierzu beginnen Ende der 80er Jahre mit der Erweiterung des mechanischen Teiles der Kläranlage.

1990
Der VEB WAB Schwerin wird mit Wirkung vom 01.04.1990 in die Westmecklenburger Wasser GmbH (WMW) umgewandelt

1991
Die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Kläranlage Schwerin-Süd um eine biologische Reinigungsstufe erfolgt am 11.10.1991

Faultürme Kläranlage Schwerin-Süd, Copyright: SAE Schwerin 1993
Gründung der Schweriner Abwasserentsorgung, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin (SAE) und Übertragung der Abwasseranlagen von der WMW.
Inbetriebnahme biologische Reinigungsstufe der Kläranlage Schwerin-Süd.

1996
Fertigstellung der Abluftbehandlungsanlage der Kläranlage Schwerin-Süd

1997
Einstellung der landwirtschaftlichen Abwasserverregnung

1998
Aufgabe des Geländes in der Bornhövedstraße als zentraler Betriebsstandort. Fertigstellung der Faulgasanlage auf dem Gelände der Kläranlage Schwerin-Süd.

2000
Fertigstellung des Mischwasserspeichers der Kläranlage Süd.
Inbetriebnahme des Mischwasserspeichers Burgsee.

2001
Inbetriebnahme des Regenüberlaufbeckens "Platz der Jugend"

2003
Gründung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft Schwerin mbH (WAG).
Die WAG ist verantwortlich für die Betriebsführung der Schweriner Abwasserentsorgung, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt.

2004
Erneuerung Maschinentechnik der Schlammbehandlung auf der Kläranlage Schwerin-Süd

2009
Erneuerung des Prozessleitsystems auf der Kläranlage Schwerin-Süd

2012
Erneuerung der Rechenanlage auf der Kläranlage Schwerin-Süd

2013
Inbetriebnahme des Regenüberlaufbeckens am Nordufer Pfaffenteich

2015
Übernahme der Abwasserentsorgung in Gebieten der Freizeitnutzung

2016
Errichtung von Regenwasserbehandlungsanlagen im Einzugsgebiet des Faulen Sees